Das Handwerksmuseum liegt auf dem Mühlenberg in der Nähe vom ehemaligen Standort der Suhlendorfer Bockwindmühle. In verschiedenen Gebäuden sind hier die Werk- und Arbeitsstätten von Schuhmacher, Töpfer, Schmied, Stellmacher, Sattler und Polsterer wieder aufgebaut. Ein Friseursalon der fünfziger Jahre, sowie die selten museal dokumentierten Bauhandwerke wie Klempner, Dachdecker, Tischler und Maler vermitteln den Besuchern tiefe Eindrücke vom starken Wandel des Handwerks in den letzten 100 Jahren.

Vieles kann erfahren werden durch sinnliches Erleben und Ausprobieren, zum Beispiel mit dem Stromgenerator, den Mahlsteinen und der Handmühle.

  In der großen Ausstellungshalle wird das Müllerhandwerk mit vielen Modellen eindrucksvoll dargestellt. Auf dem Freigelände ist seit Juli 1999 die Bockwindmühle „Auguste” von 1810 wieder betriebsfähig und die Besucher können am Wochenende das Mahlen von Getreide erleben.

Besonderer Höhepunkt in jedem Jahr sind das Südheide-Dackelrennen an Himmelfahrt, der Deutsche Mühlentag am Pfingstmontag und das Mühlenfest.

 

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag
10:00 - 17:00 Uhr
Montags an Werktagen geschlossen
An allen Feiertagen geöffnet
geöffnet vom 1. April bis 31. Oktober
Handwerksmuseum am Mühlenberg
Mühlenweg 15
29562 Suhlendorf
Tel 05820- 370
Fax 05820- 987929
Email: ->  Kontakt

 

 

Eintrittspreise pro Person:
Erwachsene
Kinder 6 - 16 Jahre
ermäßigt
Jahreskarte
Gruppen ab 10 Personen
Schulklassen
 
3,00 €
2,00 €
2,00 €
10,00 €
2,50 €
1,00 €
 
 
 
 
 
 
Die Niedersächsische
Mühlenstrasse
 
Zur niedersächsischen Mühlenstrasse
 
 
 
 
 
 
 
 



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Museumseingang

 

 

Ein wenig versteckt hinter Laub und Nadelbäumen befindet sich am Rande Suhlendorfs das Handwerksmuseum. Das Museum wurde 1974 als Mühlenmuseum gegründet.In der Eingangshalle wird durch Mühlenmodelle die historische Entwicklung vom Reibestein zur Mühle gezeigt.

Waldmühle früher

Das Handwerksmuseum am Mühlenberg
 

 

Mühlen gehören zur Suhlendorfer Geschichte: Eine Bockwindmühle stand auf dem Mühlenberg von 1752 bis 1844. Nach einem Brand wurde sie als Turmwindmühle in Massivbauweise wieder aufgebaut und arbeitete bis 1944 per Windkraft, danach mit Motorkraft. 1958 wurde die „Suhlendorfer Mühle“ stillgelegt. In den 1970er Jahren wurde sie als Turmcafé und Hotel umgebaut.

Auguste

E. Jankowski zeigt die Arbeit des Müllers

 

Auf dem Museumsgelände befindet sich die 1810 gebaute Bockwindmühle „Auguste“ aus Alvesse bei Braunschweig. Die Mühle ist betriebsfähig und wird bei Führungen und Veranstaltungen in Arbeit gezeigt.

Stellmacher

Stellmachermeister  A. Pollehn und H. Schultze
Stellmachermeister A. Pollehn und H. Schultze

 

Vielen jüngeren Besuchern sind zahlreiche Handwerksberufe, wie der des Stellmachers, unbekannt. Die Elektrisierung und Motorisierung hat besonders nach den 1950er Jahren eine starke Wandlung der Berufswelt verursacht.

Friseur

Friseurmeister  E. Rudolph bei einer Führung
Friseurmeister E. Rudolph bei einer Führung

 

Aus einem Salon der 1950er Jahre stammt die Einrichtung des Friseurs im Museum. Einer der ausgestellten Dauerwellenapparate wurde sogar während der Notzeit nach dem Zweiten Weltkrieg vom Friseur selbst gebastelt.

Schmied

Schmiedemeister  F. Prilop und R. Schidlowski bei einer Vorführung
Schmiedemeister F. Prilop und R. Schidlowski bei einer Vorführung

Die Schmiede aus Salzhausen, gebaut um 1800, befindet sich seit 1993 auf dem Museumsgelände. Die Geschicklichkeit des Schmiedes, die schwere Arbeit mit Hammer und Amboss und der Umgang mit dem Feuer faszinieren die Besucher.

 
Tel. 05820/370
Fax 05820/987929
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Besucher seit dem 01.01.2010: 23.783.

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